„2 Tage New York“ von und mit Julie Delpy

Mit „2 Tagen New York“, der am 5. Juli in die Kinos kommt, wagt sich Julie Delpy an die Fortsetzung von „2 Tage Paris“. Sie schrieb das Drehbuch, führte Regie und übernahm die Hauptrolle! Für alle die den ersten Teil nicht gesehen haben, hier ein kleiner Rückblick: „2 Tage Paris“ war der Überraschungserfolg des Jahres 2007 – eine hinreißend spontane Independent-Komödie, so romantisch wie ein Truffaut, so witzig wie Woody Allen. Und der zweite Teil scheint an den Erfolg des ersten anknüpfen zu können: Witzig und unterhaltsam spricht Julie Delpy Themen an, die uns alle bewegen: Familie, Politik, Sex, Ideale, Religion, Sex, Gott und die Welt! Dabei verzichtet sie auf eine direkte Fortsetzung und erzählt aus einem völlig neuen Lebensabschnitt ihrer Heldin. Mal bissig und böse, mal spöttisch und ironisch spielt Delpy mit Vorurteilen, Klischees und Alltagsproblemen, wenn sie Marion, ihre Familie und ein paar nichts ahnende New Yorker ohne Atem zu holen aufeinanderprallen lässt.

Mit US-Starkomiker Chris Rock, Independent-Ikone Vincent Gallo, Gaststar Daniel Brühl sowie der nahezu kompletten Besetzung von 2 TAGE PARIS an ihrer Seite präsentiert Julie Delpy ein großartiges Kinovergnügen. „2 Tage New York“ – genau der richtige Film für alle, die glauben, sie hätten wirklich schon alles über die Liebe gesehen…

Inhalt:
Die letzte Katastrophe liegt fünf Jahre zurück – damals fiel Marion (Julie Delpy) mit ihrem amerikanischen Freund bei ihren Eltern in Paris ein. Die beiden haben den gemeinsamen Lebensabschnitt längst hinter sich, Fotografin Marion wohnt jetzt mit Sohnemann im Big Apple und verliebt sich in Mingus (Chris Rock), den alleinerziehenden Vater einer siebenjährigen Tochter. Ist er der Mann fürs Leben? Im Prinzip ja. Doch der Härtetest lässt nicht lange auf sich warten: Diesmal taucht Marions kauziger Vater (Albert Delpy) in New York auf – mit ihrer neurotischen Schwester Rose (Alexia Landeau) und ihrem unerträglich aufdringlichen Ex-Freund Manu (Alex Nahon) im Schlepptau.

Julie Delpy, Chris Rock, and Albert Delpy Foto: (c) Senator Film

Der Kulturschock zwischen arroganten Franzosen und pragmatischen Amis verheddert sich nicht nur in sprachlichen Tücken, sondern eskaliert in skurrilen Marotten und Provokationen, die selbst das scheinbar feste Fundament in Mingus’ und Marions Beziehung bröckeln lassen. Denn auch zwei hektisch kurze Tage bieten leider reichlich Gelegenheit, sich Wahrheiten an den Kopf zu werfen, die man und frau später bereuen.

Kinostart: 5.07.2012