„Wacken 2012“: Blanker Busen im Regen! Toller erster Tag!

Das 23. „Wacken Open Air“ ist eröffnet. Die Band „Skyline“ eröffnete mit Tribute-Versionen bekannter Metal-Songs das größte Heavy Metal Festival der Welt. Viele Bands haben schon auf „Wacken“ gespielt, nur die lautesten von allen, die Band „Manowar“ war noch nie da. Mit dem Tribute des „Manowar“-Songs „Warriors Of The World“ sprach „Skyline“ zugleich die Hoffnung aus, dass die Band in den nächsten Jahren hoffentlich für das Lineup des Festivals gewonnen werden kann.

Auf diese Eröffnung folgte der Auftritt von „Sepultra“ & „Les Tembours Du Bronx“. Die Trommler von L“es Tembours Du Bronx“ sorgten für wahren Wirbel – ganz zur Freude der Metalheads. Eine tolle Show lieferte das Metal-Urgestein „U.D.O.“ ab. Mit alten Songs aus „Accept“-Zeiten, wie zum Beispiel „Metalheart“ oder „Princess Of The Dawn“, brachte er das Publikum zum mitsingen und mitgrölen. Höhepunkt seiner Show waren aber sicherlich die Gastauftritte von Doro Pesch und dem Gewinner des Eurovision Song Contests 2006: „Lordi“. Man merkte es Udo Dirkschneider alias „U.D.O.“ an, dass es ein besonderer Moment für ihn war, als er seinen Sohn Sven Dirkschneider an die Drums bat, um mit ihm Hits wie „Machine Man“ zu zelebrieren.

„Saxon“ boten im Anschluss ein schönes Best Of unter anderem mit den Songs „Stop, Get Off“ und „747“ oder „Princess Of The Night“, bevor „Volbeat“ den Bass der „Wacken“-Sound-Anlage testete. Die Mischung von Rockabilly und Nu Metal ist vor allem bei den weiblichen Metalheads angesagt, die sich sogar barbusig ihren Idolen aus Dänemark präsentierten. Passend zum Start des „Wacken Open Air“ hatte auch die Newcomer-Band „Winterstorm“ einen gelungenen Start auf der W.E.T-Stage.

Die Gewinner des Wettbewerbs „Metal Masters 2012“ hatten einen Auftritt auf der neu gestalteten Nebenbühne gewonnen. Die Nervosität war der Band aus Bayreuth jedoch nicht anzumerken. Wie die Metal-Urgesteine auf der Hauptbühne brachten sie die Stimmung aber auch auf der Nebenbühne zum kochen…

Und übrigens: auch wenn der Start musiktechnisch gelungen ist, wettertechnisch ist traditionelles „Wacken“-Wetter angesagt – es hat einmal mehr geregnet.

Saxxon Foto: (c) Ingo Höchsmann