Tatort: „Ein neues Leben“ mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl

Die Tatort-Erstausstrahlungsreihe in der ARD reißt zum Glück nicht ab. Auch diesen Sonntag dürfen sich alle Fans der guten deutschen Krimireihe wieder auf einen spannenden Fall freuen. Ist das nicht herrlich? Zumal das Wetter dieses Wochenende ja endgültig schmuddelig kalt und ungemütlich werden soll. Und somit wird sich wohl auch der hartgesottenste Biergarten-Fan vor dem heimischen TV einfinden. Und das lohnt sich, denn dieser Tatort hat wirklich alles dabei, was das Krimiherz begeht:
Skrupellose Machenschaften, den obligatorische Mord, Umweltskandale und mitreißende Charakter:

Die Münchner Hauptkommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) ermitteln diese Woche im Milieu der Drückerkolonnen. Denn es wird eine männlichen Leiche in einem verbrannten Auto geborgen. Mit Hilfe ihres frisch installierten Polizeianwärters Fechner (Maximilian Schafroth) können sie winzige Filmschnipsel, gerettet von einem verschmorten MP3-Player sicherstellen, die auf eine Drückerkolonne hinweisen. Diese wird von Isabella (Nina Proll) und deren jüngeren Assistentin Sandra (Mina Tander), geleitet und hat die Aufgabe, kanadische Robbenbabys vor dem Abschlachten zu bewahren – bei hohen Provisionen.

Ivo Batic lässt der gewaltsame Tod des Opfers keine Ruhe. Um Eingang in die hermetisch abgeschottete Kolonne zu finden, ersinnt er einen riskanten Plan. Er bewirbt sich als Türspendensammler und wird angenommen. Doch schnell wird es kritisch: Zwar agiert er fortan als „verdeckter Ermittler“, wenn auch nicht ganz legal. Doch er ist für Leitmayr nicht mehr erreichbar, denn den selbsternannten Tierschützern und Drückern wird der Kontakt zur Außenwelt unterbunden.

Der junge Fechner erweist sich in diesem Fall als unentbehrlich. Doch er entpuppt sich nach und nach als junger Mann mit zwei Gesichtern…

Udo Wachtveitl (links) und Miroslav Nemec Foto: (c) BR / Moovie / Trümper / FM dijank