Vom Rapper zum erfolgreichen Businessman

Vom Rapper zum erfolgreichen Businessman - Promi Klatsch und TratschAndre Romell Young aka Dr.Dre hat es geschafft. Er ist erfolgreicher Rapper, Produzent und auch noch Businessman. Im Jahr 2012 ergatterte er außerdem mit 110 Millionen US-Dollar Platz eins der „Forbes“-Liste der reichsten Musiker – und das mit einem enormen Abstand auf Platz zwei. Sein Geheimnis? Marketing.

Die Kopfhörerindustrie wird neu erfunden

Anders als in den Jahren zuvor, verdiente Dr. Dre sein Geld nicht vorwiegend durch die Produktion von Musik, sondern mit dem Marketingwunder Beats by Dr. Dre. Alles begann, als die kleine Firma Monster Cable auf der Suche nach einem prominenten Partner auf Dr. Dre und Jimmy Iovine (Gründer des Labels Interscope Records) stieß. Dre war sogleich begeistert von der Idee ins Audiogeschäft einzusteigen und ließ dafür sogar einen Deal mit einer Sneakers-Firma fallen. Bereits nach kurzer Zeit waren die heutigen Beats by Dr. Dre geboren. Das neuartige, schlichte Design und das omnipräsente kleine „b“ versicherten einen Wiedererkennungswert, den sonst kaum ein Kopfhörer besaß. Doch wie sollte die Kollektion von Dr. Dre unter die Leute gebracht und damit zum Mainstreamprodukt gemacht werden?

Ein „b“-eindruckendes Konzept

Ganz einfach: Product Placement. Dr. Dre, der bereits vielen bekannten Musikern zu großem Erfolg geholfen hat, nutzt nun diese Verbindungen geschickt zu seinem Vorteil. Die Beats sind einfach überall. So ist beispielsweise Lady Gaga in ihrem Musikvideo zu „Lovegame“ dabei zu sehen, wie sie zwei Männer kontrolliert, während sie InEar-Beats trägt. Auch bei Soulja Boy, Will.i.am oder Timbaland sind die stylischen Kopfhörer nicht mehr aus den Videos wegzudenken. Doch nicht nur in Musikvideos sind Beats zu sehen, sondern auch bei Presseterminen oder lockeren Veranstaltungen sind Stars wie Thierry Henry, Katy Perry und Demi Lovato mit einem „b“ am Ohr anzutreffen. Seit dem kometenhaften Aufstieg von Dre’s Kopfhörern tat sich der Kalifornier des Öfteren auch mit Kollegen zusammen. So entstanden JustBeats mit Justin Bieber oder die Beats Mixr in Zusammenarbeit mit David Guetta. Und es ist noch lange nicht vorbei: Beats sind bereits seit Jahren auf dem Markt und doch steigt ihr Marktanteil jährlich.

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