Festspiel-­Chef Kosslick sieht Berlinale modisch gleichauf mit Venedig

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Berlinale ist nach Einschätzung ihres Direktors Dieter Kosslick mittlerweile in modischer Hinsicht auf Augenhöhe mit den Filmfestspielen von Venedig angekommen. Er sei teilweise sehr verblüfft, was man in Berlin auf dem roten Teppich sehe, berichtete er dem Magazin „Cicero“ (Februarausgabe). „Diese Kleider, diese Freizügigkeit, die scheint mit den Celsiusgraden nichts zu tun zu haben. Kleider wie die in Venedig haben wir auch in Berlin.“

Inzwischen hätten rote Teppiche in der Hauptstadt Konjunktur bekommen. „Als wir bei der Berlinale damit anfingen, gab es zwar irgendwie auch in Cannes und Venedig rote Teppiche, aber heute hat man das Gefühl, dass nicht mehr viele Stellen auf deutschem Boden frei sind von roten Teppichen. Bei uns erfüllt er eine Funktion, ist Attraktion.“ Sein roter Schal, den er seit 2002 trägt, sei – passend zum Teppich – zu einem Markenzeichen der Festspiele geworden. Jeder Regisseur erhalte einen als Geschenk. Weniger Erfolg hatte die Berlinale mit einer Yogahose, die in der Merchandising-­Kollektion angeboten wurde. „Ein Flop, die hat niemand gekauft“, sagte Kosslick dem Magazin. „Diese Hose trage ich jetzt beim Yoga eben die nächsten 200 Jahre zu Hause auf.“

Berlinale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Berlinale, über dts Nachrichtenagentur

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