Wacken 2014: Zum ersten Mal dabei – „Megadeth“

Wacken 2015Ja, es war wieder einmal eine schöne Zeit! Beinahe unspektakulär neigt sich das 25-jährige Jubiläum des Wacken Open Air seinem Ende zu. Das kleine Dorf im Kreis Steinburg bereitet sich darauf vor, dass nach dem ganzen Trubel die Metalheads aus aller Welt abreisen und wieder Normalität im Ort eintritt. Bevor es soweit ist, heißt es aber erst einmal Dankeschön der Veranstalter an die Band „Sacred Season“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums. Die Hobby-Band spielte bereits anno 1990 beim ersten Festival in der damaligen „Kule“, wie die Kiesgrube – der damalige Veranstaltungsort – hier genannt wird. Im Jubiläumsjahr ermöglichen die Veranstalter den Hobby-Musikern nun einen Auftritt auf einer der Nebenbühnen. Obwohl das Keyboard und der Rest der Technik nicht funktioniert, wie beabsichtigt, freuen sich die Pioniere der ersten Stunde über die riesige Zuhörerschaft, die professionelle Bühnentechnik oder ganz allgemein Teil des Wacken Open Airs sein zu dürfen.

Andere professionelle Bands, haben es in 25 Jahren noch nie auf das Wacken Open Air geschafft. Eine davon war bis heute „Megadeth“. Die amerikanische Band zählt zusammen mit Bands wie „Metalica“, „Slayer“ und „Anthrax“ zu den Big Four des Thrash-Metal. „Anthrax“ und „Slayer“ waren schon mehrmals zu Gast. Nun fehlt den Veranstaltern nur noch ein Auftritt von „Metallica“ aus der Liste der Big Four. Die gastierten in Deutschland bislang eher auf dem Rock im Park als auf dem Wacken Open Air, aber was nicht ist, kann ja noch werden. „Megadeth“ hingegen weiß was sich gehört und zieht zur Premiere auf dem größten Heavy Metal Festival der Welt alle Register. Dies ist auch nötig. Die Besucher sind nach dem 3-tägigen Festival-Marathon mit über 100 Bands ein wenig außer Atem. Doch zu alten Songs wie „Hangar 18“ oder „Symphony of Destruction“ muß man einfach Headbangen was die Nackenmuskulatur noch hergibt. Die Anzahl der Crowd-Surfer beim „Megadeth“-Konzert ist gefühlt auf jeden Fall rekordverdächtig.

Zu vorgerückter Stunde, gibt es den Metal dann erst mal a capella. Die österreichische Band „van Canto“ verzichtet völlig auf die im Metal-Genre üblichen Stromgitarren aller Art. Nur mit Ihren Stimmen covert die Band Metal-Klassiker wie „Fear of The Dark“ von „Iron Maiden“ derart gekonnt, dass man meinen könnte „Iron Maiden“ selbst steht auf der Bühne. Im Jubiläumsjahr des Wacken Open Airs bietet „van Canto“ eine spezielle A-Capella-Festival-Show. Gemeinsam mit bekannten Künstlern wie Tarja Turunen oder Viktor Smorski (Rage) begeistern sie die Festival-Besucher.

„Schandmaul“ verabschiedet Wacken-Besucher!

Zu allerletzt spielt die Band „Schandmaul“ und verabschiedet die 75.000 Festival-Besucher mit mittelalterlichen Klängen. Die Rückreise beginnt für die ersten Metalheads bereits in der Nacht. Nach dem Wacken Open Air ist bekanntlich vor dem Wacken Open Air. Nachdem für dieses Jahr alle Tickets über den Online-Shop bereits nach 36 Stunden ausverkauft waren, beeilen sich die Metalheads nach Hause vor den heimischen PC zu kommen, um sich das Ticket für das nächste Jahr zu sichern. Denn dann heißt es sicher wieder: See you in Wacken, Rain or Shine!

Foto: (c) FirstNews / Ingo Höchsmann

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