„Wenn es am schönsten ist“ mit Heino Ferch, Max Hegewald und Julia Koschitz

Peter (HeinoFerch, li) und sein Sohn Lukas (Max Hegewald, re)Leider eine Situation die aus dem Leben gegriffen ist! Von der Sprachlosigkeit zwischen Vätern und Söhnen, von schönen Momenten in einer Patchwork-Familie und zwischenmenschlichen Momenten, handelt der Fernsehfilm der Woche „Wenn es am schönsten ist“, am Montag, 15. September 2014, 20.15 Uhr, im ZDF. Vielleicht zeigt der Streifen aber auch einen Hoffnungsschimmer, für Menschen die in komplexen familiären Situationen leben. Neben Heino Ferch und Max Hegewald spielen Julia Koschitz, Friedrich von Thun, Barbara Focke und Birge Schade.

Peter (Heino Ferch) hat seinen 17-jährigen Sohn Lukas (Max Hegewald) nach der Trennung von seiner Frau seit fast zehn Jahren nicht mehr gesehen. Der charmante Frauentyp war noch nie der geborene Familienmensch, dennoch liebte er seinen Sohn. Während der Trennung von Sabine (Birge Schade) geriet Lukas zwischen die Fronten seiner streitenden Eltern. Das Gezerre setzte dem damals siebenjährigen Kind und auch Peter so zu, dass Peter den Kontakt abbrach. Jetzt steht er plötzlich bei einem Familienfest, dem 75. Geburtstag seines Vaters Georg (Friedrich von Thun), unvermittelt vor seinem 17-jährigen Sohn. Es beginnt eine vorsichtige Zeit des Zuhörens und der Annäherung, Vater und Sohn scheinen sich zu finden und einiges an verlorener Nähe aufzuholen. Da fallen Lukas Papiere in die Hand, aus denen hervorgeht, dass Peter einen verwandten Knochenmarkspender braucht. Lukas geht fälschlicherweise davon aus, dass sein Vater den Kontakt zu ihm nur gesucht hatte, um ihn zu benutzen. Jetzt ist es Sabine, die versteht, dass sie und ihr Ex-Mann alte Fehler nicht wiederholen dürfen. Sie ermuntert Lukas, in dieser besonderen Situation mit Peter zu sprechen und dann erst sein Urteil zu fällen. Es ist für alle Beteiligten keine leichte Angelegenheit, aber diesmal stellt sich auch Peter dem Konflikt.

Foto: (c) ZDF und Marion von der Mehden