John Cleese: „James Bond“-Macher sehen nur das Geld

John Cleese "So, Anyway..." Book Signing at Waterstones Piccadilly in LondonEr rechnet ziemlich hart ab! John Cleese lässt kein gutes Haar an den Machern der neuen „James Bond“-Filme. Der Schauspieler, der selbst in „Die Welt ist nicht genug“ (1999) und „Stirb an einem anderen Tag“ (2002) als Q zu sehen war, ist der Ansicht, dass es nur noch ums Geldverdienen gehe, aber nicht mehr darum, eine typische 007-Story zu erzählen. Gegenüber dem Magazin „Shortlist“ sagte er:

„Zwei Dinge sind schief gelaufen, die Handlungen sind so unglaublich obskur geworden, dass selbst professionelle Schreiber nicht herausfinden konnten, worum es geht; und dann die Action-Szenen, die für den Adrenalinschub sorgen sollen, die viel zu lang sind. Sie haben entdeckt, dass diese Filme in Ländern wie den Philippinen oder Südkorea sehr populär sind, also schmissen sie den Humor raus, weil dort niemand die Witze über das britische Klassensystem verstehen würde. Sie sind finanziell gesehen unglaublich clever, denn jeder Film erreicht über 100 Millionen Dollar, aber eine großartige Sache, die ich in den vergangenen paar Jahren gelernt habe, ist, wie sehr Geld alles verdirbt.“

Der letzte „James Bond“-Film „Skyfall“ (2012) soll weltweit übrigens 1,1 Milliarden US-Dollar eingespielt haben. Er ist damit der bislang kommerziell erfolgreichste Teil der Filmreihe.

Foto: (c) Landmark / PR Photos

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