Bono: Trauerbewältigung mit Musik

Bono - 25th Annual Palm Springs International Film FestivalBono ist durch die Trauer um den frühen Tod seiner Mutter zum Musiker geworden. Der „U2“-Frontmann verlor sie auf tragische Weise: Im September 1974 brach seine Mama bei der Beerdigung ihres Vaters am Grab zusammen und starb vier Tage später an einem Gehirnaneurysma. Der heute 55-Jährige ist davon überzeugt, dass er seine Karriere nur diesem schmerzhaften Erlebnis zu verdanken hat. Bono sagte im Interview mit der britischen „The Sun“:

„Als ich 14 war, realisierte ich, nachdem meine Mutter am Grad ihres Vaters kollabierte und starb, dass ich ein Loch in meinem Herzen hatte. Ich wusste damals noch nicht, dass ich voller Musik war. Ich wurde durch ihre Abwesenheit zu einem Künstler, das verdanke ich ihr. Ich dachte, dass die Wut, die ich in mir hatte, Teil des Rock’n’Roll wäre, aber dieser Zorn war Trauer.“

Bono war sich übrigens nicht sicher, ob er den Song „Iris (Hold Me Close)“, der auf der aktuellen „U2“-Platte „Songs of Innocence“ zu finden ist, veröffentlichen sollte. Das Lied handelt vom Tod seiner Mutter.

Foto: (c) Andrew Evans / PR Photos

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