„Madsen“ und die Bodenhaftung

„Madsen“-Frontmann Sebastian möchte mit beiden Beinen fest im Leben stehen und trotz der großen Fanbase nicht die Bodenhaftung verlieren. Im Interview mit „Der Westen“ meinte der Sänger:

„Ja, in unserem Beruf bist du – unabhängig von Alter und Erfahrung – ständig gefährdet, wegzufliegen. Jeder Auftritt ist wie ein schöner Rausch, es gibt dir irre viel Bestätigung, wenn dir die Massen entgegenbrüllen. Aber gesund kann das nicht sein.“ Um nach einem Festival wieder herunterzukommen, macht der 34-Jährige ganz alltägliche Dinge und erzählte: „Putzen, Musikhören, Abwaschen, mit Freunden ein Bierchen trinken. Ich lebe in Berlin, fahre aber oft nach Hause ins Wendland. Dort kann ich am besten Anker setzen und zur Ruhe kommen. Ich bin froh, in gesunden Familienverhältnissen aufgewachsen zu sein und Leute zu haben, die mich immer wieder runterholen.“

„Madsen“-Frontmann Sebastian ist übrigens genervt von seiner Generation. Der Sänger sieht es als Problem, dass alle tausend Ideen und große Visionen haben, aber die Umsetzung davon aufschieben.