Rea Garvey ist kein Flüchtling

Auf dem neuen Album „Prisma“ von Rea Garvey ist auch einen Song über Flüchtlinge zu hören, der „Run For The Border“ heißt. Der Musiker erklärte der „Rhein-Neckar-Zeitung“, wie dieses Lied entstand und erzählte:

„Eine gute Freundin erzählte mir von ihrer Flucht aus der DDR. Ich bin sehr beeindruckt von Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen und sich gegen das System wehren. Sie brechen all ihre Beziehungen ab und sagen: Ich will mehr vom Leben. Das ist mutig.“ Als er selbst 1998 von Irland nach Deutschland kam, war dies jedoch keine Flucht, sondern Egoismus. Denn wörtlich meinte der 42-Jährige: „Naja, ich war knapp 20 (…). Ich habe nur an mich gedacht, hatte das Gefühl, wirklich am Anfang meines Lebens zu stehen und wollte es schaffen. Ich ging dahin, wo ich dachte, dass ich hingehöre.“

Rea Garveys neues Album „Prisma“ kommt übrigens am Freitag (02.10.) in den Handel.