Helge Schneider steht zu eigener Faulheit

Helge Schneider - Filmparty der Film und Medien Stiftung NRWHelge Schneider hat zugegeben, faul zu sein. Diese Äußerung mag bei dem Komiker, Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller und Musiker überraschen, schließlich ist er der Star vieler Kinofilme, tourt seit Jahrzehnten durch die Bundesrepublik mit seinem Programm, hat mehrere Bücher verfasst und CDs aufgenommen. Erst vor einigen Jahren nahm er sich eine kreative Auszeit, da er sich überarbeitet hatte, wie er selber zugab. Eigentlich sei er jedoch nicht besonders bemüht, wie er auf der Frankfurter Buchmesse gestand: „Also, ein Workaholic ist einer, der da überhaupt nicht rauskommt, und ich komme da sehr gut raus. Ich bin eigentlich von Natur aus faul, vielleicht improvisiere ich deswegen.“ Seine Auszeit habe er auch aus einem pragmatischen Grund beendet: „Ich habe einfach gemerkt: Die Leute brauchen mich.“

Erst vor wenigen Wochen, am 30. August, ist Helge Schneider 60 Jahre alt geworden – für viele Männer mag das ein Grund für eine Depression sein. Nicht so aber für den Komiker, der gelassen reagierte, als man ihn fragte, ob ihn diese Zahl belaste: „Naja, als Schönheitskönigin würde man vielleicht sagen: ‚Ach, ach‘, aber so bei mir ist mir das völlig egal.“ Auf der Buchmesse stellte Schneider seine aktuelle Buch-Veröffentlichung „Orang Utan Klaus“ für den Verlag Kiepenheuer & Witsch vor.

Foto via BANG Showbiz

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