Til Schweiger: „Helfen ist Pflicht“

Til Schweiger 190815 bigTil Schweiger hat erklärt, warum er in naher Zukunft keine Flüchtlinge bei sich aufnehmen wird. Auf der „Tribute to Bambi“-Gala in Berlin am Donnerstagabend (15. Oktober) gab der Schauspieler im Gespräch mit der „Deutschen Presse-Agentur“ bekannt, dass er nur in einem speziellen Fall dementsprechend handeln würde: „Wenn ich eine intakte und funktionierende Familie hätte, wo immer ein Elternteil da ist. Aber ich bin nur unterwegs.“ Trotzdem appellierte er erneut an die Solidarität der deutschen Bevölkerung: „Helfen ist unsere Pflicht, wir sind ja Christen. Da müssen wir helfen, das steht so in der Bibel.“

Der 51-Jährige hatte jüngst eine eigene Stiftung gegründet, mit der er Flüchtlinge unterstützen will. Die „Til Schweiger Foundation“ plant als erstes Projekt eine Schule in Osnabrück, die für eine bessere Integration junger Flüchtlinge sorgen soll. Bei einer offiziellen Pressekonferenz im letzten Monat hatte der „Keinohrhasen“-Star berichtet, dass sein Ziel sei, „ein Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und Nächstenliebe“ zu setzen.

Erst diese Woche hatte die Nachricht für Aufsehen gesorgt, dass Sarah Connor eine syrische Flüchlingsfamilie bei sich aufgenommen hatte. Andere Prominente zeigten sich bei dem Charity-Event zutiefst beeindruckt von dem Engagement der Musikerin. So lobte Model Monica Ivancan: „Ich finde es sehr gut, dass sie Flüchtlinge aufgenommen hat. Sie ist in einer großen Familie großgeworden und mag es ohnehin, wenn viele Leute um sie herum sind.“ Star-Friseur Udo Walz könnte es sich nach eigenen Angabe sogar selbst vorstellen, einer Familie Unterschlupf zu bieten, schränkte aber ein: „Ich müsste sie mir aussuchen. Ich will nicht jemanden, den ich nicht kenne.“

Foto via BANG Showbiz