Walter Freiwald: Intime Geständnisse

Walter Freiwald 310815 bigWalter Freiwald macht in seiner Autobiografie intime Geständnisse. Der Moderator hat am Montag (9. November) sein Buch „Frei Schnauze und mit einem Augenzwinkern“ im Verlag „Schwarzkopf & Schwarzkopf“ veröffentlicht. Darin geht er hart mit seinen Kritikern und dem Showbusiness ins Gericht. So beklagt er unter anderem die Welle an Hass, die ihn traf, nachdem er aus dem Dschungelcamp gekommen war. Vor allem in den sozialen Netzwerken wurde gegen den 61-Jährigen Walter Freiwald gewettert; insgesamt 123.000 negative Tweets und Facebook-Kommentare hätten er und seine Familie gezählt und entsprechend löschen müssen, wie sich der Showmaster erinnert. Diese Reaktionen hätten ihn sehr überrascht, wie er gegenüber der „dpa“ zugab: „Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich draußen als ‚Krawallter‘ vermarktet wurde. Ich wurde als Pädophiler beschimpft, verhöhnt, wegen meines Körpers niedergemacht. Diese perverse Art – das ist gefährlich, was da im Netz passiert. Ich hätte 1.000 Menschen und zig Zeitungen verklagen können.“

Doch noch etwas anderes berichtet Freiwald in seinen Memoiren: Von seiner Familie habe er als Kind nur wenig Liebe erfahren und sei oft von zu Hause ausgerissen. Er wurde gar zum Opfer eines Sexualverbrechers, aus dessen Fängen er sich schließlich befreien konnte. Später konnte er durch die Unterstützung seiner Kollegen Frank Elstner, Helmut Markwort und Hugo-Egon Balder im Radio und später im Privatfernsehen Karriere machen, die durch seine Teilnahme am Dschungelcamp wieder an Fahrt aufnahm.

Foto via BANG Showbiz

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