Ian McKellen versteht „Oscar“-Protest

Ian McKellen versteht "Oscar"-Protest - Promi Klatsch und TratschIan McKellen kann die Kritik an den „weißen Oscars“ gut nachvollziehen. Denn nachdem die Nominierungen bekannt gegeben wurden, entbrannte in den USA eine Debatte – der Academy wird Rassismus unterstellt, da in diesem Jahr nur weiße Filmschaffende für Preise nominiert sind.

Wie die „AFP“ berichtet, findet der Mime ebenfalls, dass in der Filmindustrie und bei Preisverleihungen schwarze Schauspieler zu wenig Beachtung finden. Da dem 76-Jährigen, der zu seiner Homosexualität steht, Diskriminierung bekannt ist, erklärte er seine Solidarität mit den Filmschaffenden in Hollywood, die die Oscarverleihung in diesem Jahr boykottieren. Ian McKellen gab zu denken, dass auch Frauen lange Zeit für ihren Platz in Hollywood-Produktionen kämpfen mussten. Und auch homosexuelle Schauspieler hätten schlechtere Chancen auf große Rollen oder namhafte Preise.

Die für die Verleihung zuständige Filmakademie kündigte inzwischen Reformen bei der Auswahl der Jury-Mitglieder an. Demnach sollen künftig mehr Frauen und Mitglieder ethnischer Minderheiten vertreten sein.

Foto: (c) Solarpix / PR Photos

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