Bono: Gospel-Chöre brauchen weitere Themen

Bono - U2 - Glastonbury Festival 2011Laut „U2“-Frontmann Bono sollten Gospel-Chöre auch mal Eheprobleme besingen und nicht nur die Herrlichkeit Gottes. Er findet nämlich, dass man sich lieber mit realitätsnahen Problemen beschäftigen sollte.

Wie „Contactmusic“ berichtet, sagte der 55-Jährige: „Ich denke, es ist eine Schande, denn diese Leute sind anfällig für Gott – auf positive Art. Porös, offen. Ich würde es lieben, wenn diese Konversationen diejenigen inspirieren würde, die diese wunderbaren Gospel-Songs schreiben, einen Song über ihre schlechte Ehe zu schreiben, einen Song darüber, dass sie von der Regierung angepisst sind. Das ist es, was Gott von dir möchte – die Wahrheit. Ich bin skeptisch gegenüber Christen wegen dieses Mangels an Realismus.“

Bono äußerte übrigens kürzlich, dass Comedians im Kampf gegen Terroristen besser seien als Bomben.

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