ESC 2016: Jamie-Lee Kriewitz zählt auf die Manga-Fans

Jamie-Lee Kriewitz hofft, dass alle Anime- und Manga-Fans für sie beim Eurovision Song Contest Finale anrufen. Heute Abend (14.05.) steht die Sängerin mit ihrem Song „Ghost“ für Deutschland in Stockholm auf der Bühne.

Gegenüber den „Kieler Nachrichten“ verriet die 18-Jährige: „Ich hoffe erst mal, dass mich viele Anime- und Manga-Fans unterstützen und sagen: Die da kommt aus meiner Szene! Dieser ganze Hype ist ja weltweit verbreitet. Und ich hoffe, dass die Leute mich nicht als irgendeine Freakshow abtun, sondern merken, dass ich tatsächlich so bin wie ich bin. Und dass ihnen der Song gefällt und sie spüren, dass ich mir Mühe gebe und hart arbeite und mich nicht verbiegen lasse, sondern mein Ding durchziehe. Das wäre mein Ziel.“ Große Hoffnungen macht sich Jamie-Lee aber nicht. Denn sie erklärte: „Hoffnung und Druck hängen ja zusammen. Wenn ich die ganze Zeit darüber nachdenken würde, wie es wäre, in die Top Fünf zu kommen oder den ESC zu gewinnen, wenn ich mir also die coolsten Bilder im Kopf ausmalen würde, dass ich weltbekannt und steinreich würde und mich alle feiern – dann wäre ich ja enttäuscht, wenn das nicht passiert. Das brauche ich nicht. Ich bin ja hier, um die Zeit zu genießen und Spaß zu haben. Das hat etwas Olympisches: Ich möchte einfach mit den anderen zusammen Musik machen.“

Jamie-Lee geht übrigens als Zehnte ins Rennen um den Sieg des ESC.

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