Keira Knightley erhält Rückendeckung

Keira Knightley - 2014 Tribeca Film FestivalRegisseur John Carney hat sich mit seiner Kritik an Keira Knightley keine Freunde gemacht. Der Filmemacher, der mit der britischen Schauspielerin für den Film „Can A Song Safe Your Life?“ zusammenarbeitet, erklärte vor kurzem in einem Interview unter anderem, die 31-Jährige könnte nicht schauspielern und ihre große Entourage sei bei der Arbeit extrem hinderlich gewesen.

Sofort eilten andere Regisseure, die mit Keira Knightley gearbeitet hatten, zu ihrer Verteidigung. Mark Romanek, der mit ihr den Film „Never Let Me Go“ gedreht hatte, twitterte umgehend: „Meine Erfahrungen mit Keira Knightley waren auf jeder Ebene absolut spektakulär. Ich habe keine Ahnung, wovon dieser Kerl redet.“ Seine Kollegin Lynn Shelton schloss sich ihm an und Massy Tadjedin wurde sogar noch deutlicher. Sie twitterte: „Ich habe mit ‚Last Night‘ und ‚The Jacket‘ zweimal mit Keira Knightley gearbeitet und ich könnte John Carneys Behauptungen nicht unwahrer oder uneleganter finden. Das enthüllt so viel mehr über ihn als über sie. Was du als Schauspieler oder als Künstler brauchst, ist Vertrauen. Aus den unglücklichen Bemerkungen von John Carey schließe ich, dass er dies niemals erzeugt hat. Und um die ‚Entourage‘ zu erwähnen: Keira hat keine. Aber es scheint immer noch klar hervorzustechen, wenn eine Frau einen einzigen Angestellten hat.“ Knightley selbst hat sich zu Carneys Vorwürfen bisher übrigens nicht geäußert.

Keira Knightley war in ihrer Karriere übrigens schon für zwei Oscars nominiert, 2006 als „Beste Hauptdarstellerin“ für „Stolz und Vorurteil“ und 2015 als „Beste Nebendarstellerin“ für „The Imitation Game“.

Foto: (c) Laurence Agron / PR Photos