Christopher Wolstenholme bedrückt die Weltlage

Muse - "World War Z" World Premiere - ArrivalsChristopher Wolstenholme von „Muse“ bedrückt die aktuelle Weltlage und macht sich deshalb Sorgen um die Zukunft seiner Kinder.

Im Interview mit „rockstar.ch“ sagte der Bassist: „Es macht mich traurig, die Nachrichten zu gucken. Wir sehen all diese schockierenden Dinge, aber es ist fast normal geworden. Zum Teil reagieren wir gar nicht mehr darauf, weil wir uns so daran gewöhnt haben. Wir machen einfach weiter und trinken unseren Kaffee.“ Dann fügte der Musiker hinzu: „Vor allem eine Sache macht mir Sorgen – wie sehr wir uns heutzutage auf Technologien verlassen. Unsere Gesellschaft hat sich sehr verändert, wir führen Beziehungen durch das Internet und Telefon. Das menschliche Element ist aus dem sozialen Leben junger Menschen teilweise verschwunden und es besorgt mich, dass meine Kinder ihr Leben durch Telefone und iPads leben. Es ist schwer, auf diesem Weg echte Empathie zu empfinden.“

„Muse“ wollen ihren Fans mit ihrer aktuellen Platte „Drone“ eine Botschaft überbringen – und die lautet: Lasst euch nicht verbiegen.

Foto: (c) Landmark / PR Photos