Muhammad Ali: Die Welt verabschiedet sich

Muhammad Ali: Die Welt verabschiedet sich - Promi Klatsch und TratschGestern (10.06.) ist Muhammad Ali in seiner Geburtsstadt Louisville beisetzt worden. Über 16.000 Menschen sind zu der öffentlichen Trauerfeier gekommen, um dem Boxer, der vergangene Woche (03.06.) im Alter von 74 Jahren verstorben war, die letzte Ehre zu erweisen.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton würdigte in seiner Rede besonders die menschliche Seite des Profi-Sportlers, der sich nach seiner Boxkarriere besonders für die Menschenrechte stark machte. Schauspieler Will Smith, der zu den acht Sargträgern zählte, erzählte gegenüber „Entertainment Tonight“: „Es war ein würdiger Abschied. Zuvor liefen wir in einem zweistündigen Trauerzug durch die Stadt und die Liebe (der Menschen, die die Straßen säumten) war überwältigend. Ich habe eine wertvolle Lektion gelernt: Das Ende eines Lebens kann das Gelebte erleuchten. (…) Heute haben wir seine Liebe und sein Herz und seine bedingungslose Hingabe für Menschen jeder Hautfarbe nochmals gespürt. Menschen jedes Alters waren dabei. Es war wundervoll. ‚Feierlichkeit‘ ist das richtige Wort dafür.“

Muhammad Ali hat übrigens seine eigene Trauerfeier bereits vor über zehn Jahren selbst geplant und seine Wünsche schriftlich festgehalten. Seine Leistung in der Biografie „Ali“ brachte Will Smith übrigens seine erste Oscar-Nominierung ein. Ali selbst hatte den Schauspieler für den Streifen geschult.

Foto: (c) PRN / PR Photos

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