Laith Al-Deen: Tod von Roger Cicero stimmt ihn nachdenklich

Für Laith Al-Deen ist der frühe und unerwartete Tod von Roger Cicero ein Grund gewesen, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen.

Im Interview mit der „Frankfurter Neuen Presse“ erklärte der Musiker: „Ich stehe am Beginn der Lebensmitte, und gerade der Tod von Roger Cicero, der so alt war wie ich, hat mich sehr mitgenommen. Man kann nicht alles an der Arbeit festmachen, aber ich sehe an mir selbst, dass wir schnell dazu neigen, uns kaputt zu machen. Da möchte ich ein bisschen gegensteuern und mich lieber noch intensiver damit befassen, was denn der Sinn des Lebens ist. (…) Die größte Frage überhaupt. Ich habe viel darüber gelesen, mich mit Psychologie beschäftigt und eine Fan-Aktion gestartet, die ‚Unsere Geschichte‘ heißt, bei der ich die Menschen gebeten hatte, für sie wichtige Lebensereignisse aufzuschreiben. Bis jetzt habe ich mehr als 150 E-Mails bekommen, teilweise sehr harter Tobak, und bis auf wenige Liebesgeschichten geht es immer um Tod, Trauer, Verlassen, Betrügen. Vieles aus diesen Fan-Briefen habe ich in die neuen Songs eingebaut.“

Vergangene Woche (22.07.) stieg Laith Al-Deen mit seiner Platte „Bleib unterwegs“ direkt auf der Spitzenposition der deutschen Charts ein. Mit seinem zweiten Nummer-eins-Album geht der Sänger auch auf Tour. Hier die Termine:

30.09.2016 Bad Sooden-Allendorf (Kulturzentrum)
03.10.2016 Mannheim (Capitol)
04.10.2016 Frankfurt (Batschkapp)
05.10.2016 Saarbrücken (Garage)
07.10.2016 Stuttgart (Im Wizemann)
08.10.2016 Karlsruhe (Tollhaus)
09.10.2016 München (Muffathalle)
11.10.2016 Bochum (Zeche)
12.10.2016 Köln (Live Music Hall)
13.10.2016 Hannover (Capitol)
14.10.2016 Bremen (Pier 2)
16.10.2016 Berlin (Huxley’s Neue Welt)
18.10.2016 Hamburg (Große Freiheit)
20.10.2016 Dresden (Alter Schlachthof)
21.10.2016 Leipzig (Haus Auensee)