Simon Pegg: Sinnkrise nach „Star Wars“

Simon Pegg - Jameson Empire Film Awards 2015Simon Pegg hätte nach seiner Rolle in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ beinahe die Schauspielerei an den Nagel gehängt. Für den Briten hatten sich damit nämlich all seine beruflichen Träume plötzlich erfüllt.

Der 46-Jährige sagte im Interview mit dem britischen „Observer“ dazu: „Ich hatte danach eine Sinnkrise. Ich hatte danach nicht die Zeit, Bilanz zu ziehen und ich kam nachhause nach Großbritannien und ich war mir ziemlich sicher, dass ich mit der Schauspielerei aufhören wollte. Ich habe meinen Agenten angerufen und gesagt – und das ist eine wahre Geschichte, die ein bisschen lächerlich ist, weil ich berühmte Namen fallenlasse – aber ich sagte, ‚Ich nehme mir eine Auszeit und denke darüber nach, was ich als nächstes tun will‘. Ich war ein bisschen dramatisch. Ich sagte, ‚Ruf mich in den nächsten sechs Monaten nicht an, außer jemand wie Steven Spielberg ist am Telefon‘. Dann, natürlich, klingelte das Telefon.“ Spielberg habe ihm eine Rolle in „Ready Player One“ angeboten und dem konnte er nicht widerstehen. Und damit sei seine Sinnkrise dann auch vorbei gewesen, so Pegg abschließend.

Simon Pegg spielte in „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ übrigens die Rolle des Unkar Plutt. Ab 21. Juli ist er in „Star Trek Beyond“ wieder als Scotty zu sehen.

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