„Black Sabbath“: Ozzy Osbourne und die späte Einsicht

Ozzy Osbourne - Pride of Britain Awards 2015Ozzy Osbourne ist rückblickend ziemlich dankbar, dass Tony Iommi ihn 1979 bei „Black Sabbath“ rauswarf. Damals hatte es sich der Frontmann mit so ziemlich jedem verscherzt, unter anderem aus finanziellen Gründen, deshalb war es dringend notwendig, dass ihm jemand mal einen Denkzettel verpasste.

Im Interview mit dem „Rolling Stone“ sagte Ozzy Osbourne dazu: „Tony hatte recht, als er meinte, ich wäre nicht mehr wirklich bei der Sache… Wir waren junge Kids. Wir formten eine Band. Wir hatten Erfolg und die Manager sind mit dem verdammten Geld abgehauen. Wir haben nicht angefangen Musik zu machen, um Buchhalter zu werden. Das hätten wir aber. In den zehn Jahren, in denen wir zusammen waren, lernten wir, während wir zusammen waren. Am Ende der zehn Jahre war ich verdammt noch mal verrückt. Wir fingen an mit unserem Manager zu kämpfen. Dann bekämpften wir unsere Anwälte. Und am Ende bekämpften wir uns selbst. Ich musste gehen.“

Von 1977 bis 1978 wurde Ozzy bei „Black Sabbath“ kurzfristig durch Dave Walker ersetzt, 1979 dann durch Ronnie James Dio, später durch Ian Gillan und auch Glenn Hughes. Seit 1997 steht Ozzy wieder am Mikrofon.

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