Natalie Portman sieht ihre eigenen Filme ungern

Natalie Portman - 65th Annual Berlinale International Film FestivalNatalie Portman hasst es eigentlich, ihre eigenen Filme zu sehen. Bei ihrem neuen Drama „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ war das aber anders. Da die Schauspielerin in der Buchvorlage nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch das Drehbuch verfasste und Regie führte, war sie gezwungen, den Film immer und immer wieder zu analysieren.

Die 35-jährige Natalie Portman sagte im Interview mit dem „Business Insider“: „Das ist schwer. Und ich denke, es war gut für mich, weil ich mir normalerweise überhaupt nicht zusehen kann. Mir selbst zuzusehen, lässt mich zusammenzucken und ich bedecke mein Gesicht und es ist sehr schwer zuzusehen. Ich denke, Menschen die nicht beim Film arbeiten, machen diese Erfahrung, wenn sie ihre eigene Stimme auf dem Anrufbeantworter hören oder ähnliches. Mir also selbst zuzusehen, um mich konstruktiv zu kritisieren, war gut für mich, weil ich dadurch ein bisschen netter mit mir umging und nicht schreiend wegrannte.“

„Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ kommt hierzulande voraussichtlich am 03. November in die Kinos. In dem Film geht es um den Konflikt zwischen Israel und Palästina.

Foto: (c) Away! / PR Photos