Robert Redford: Sein Lebenstraum wurde zum Kommerz

Robert Redford: Sein Lebenstraum wurde zum Kommerz - Promi Klatsch und TratschFür Robert Redford hat sein Lebensprojekt, das Sundance Film Festival, durch äußere Einflüsse an Bedeutung verloren. 1980 gründete der Schauspieler in seiner Heimat Utah das Sundance Institut, um unabhängige, amerikanische Filmemacher zu fördern. Vier Jahre später fand erstmals das Film Festival statt, das es sich auf die Fahne geschrieben hat, der Kinokunst dienlich zu sein. Doch im Interview mit der „GQ“ zeigte sich der 80-Jährige traurig darüber, dass sein Traum zur Gelddruckmaschine gemacht wurde.

Wörtlich meinte Robert Redford: „Es wird leider nicht einfacher, jungen Filmemachern zu helfen. Als wir anfingen, war das Blockbuster-Kino noch in den Anfängen. Jetzt dominiert es alles. Nachdem Steven Soderbergh und Quentin Tarantino bei uns ihren Durchbruch hatten, kauften die Konzerne auch das Independent-Kino auf; es kamen die Paparazzi zu uns, die Modehäuser, die Champagnermarken. Ich bin ja dankbar für den Erfolg. Aber es macht wirklich nicht mehr so viel Spaß wie früher. Ich habe mir vorgenommen, mich wieder auf den Kern der Sache zu konzentrieren, auf die Kunst.“

Das Sundance Institut, benannte Robert Redford übrigens nach seiner Rolle in „Zwei Banditen“. In dem Film von 1969 spielte er Sundance Kid, während sein Kollege und enger Freund Paul Newman Butch Cassidy verkörperte.

Foto: (c) Jonathan Shensa / PR Photos

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