Chris Pratt: Zu gut erzogen, um böse zu sein

Chris Pratt - "Guardians of the Galaxy" Los Angeles PremiereChris Pratt fällt es nicht leicht, den bösen Buben herauszulassen, weil ihm dabei seine gute Kinderstube im Weg ist.

Gegenüber der britischen „Press Association“ verriet der Schauspieler deshalb, dass Regisseur Antoine Fuqua beim Dreh zu „Die glorreichen Sieben“ erst einmal den gefährlichen Mann in ihm zum Vorschein bringen musste. Wörtlich meinte der 37-Jährige: „Ich habe dieses natürliche Bedürfnis danach, ein freundlicher, guter Kerl zu sein und Autoritätspersonen zu respektieren und nett zu sein. Es geht mir nahe, wenn Leute von mir denken, dass ich ein Arsch bin. Und dann kommt Antoine an und sagt, dass ich (meine nette Seite) sofort loswerden soll. Er sagte: ‚Du bist böse! Du bist ein Mörder!‘ Irgendwie fühlte ich mich davon angezogen, jemanden zu mimen, der das Leben anderer auf dem Gewissen hat – auf dessen Schultern eine schwere Schuld lastet und dessen Leben auf Erden einer eigenen Hölle gleicht, weil er Todsünden begangen hat. Das faszinierte mich, weil ich das noch nie zuvor gespielt hatte. Daran merkte ich, das etwas in mir steckt, dass herausfinden möchte, wie sich das anfühlt.“

„Die glorreichen Sieben“ kam übrigens schon einmal 1960 ins Kino. Damals spielten unter anderem Yul Brynner, Steve McQueen und Charles Bronson die Hauptrollen. Das Remake des Western-Klassikers ist hierzulande ab Donnerstag (22.09.) zu sehen. Neben Chris Pratt spielt auch Denzel Washington darin eine Hauptrolle.

Foto: (c) Kazuki Hirata / HollywoodNewsWire.net / PR Photos

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