Oliver Stone und die schwierige „Snowden“-Finanzierung

Oliver Stone - Zurich Film Festival 2012Oliver Stone hat zuerst große Probleme damit gehabt, seinen Film „Snowden“ zu finanzieren. Denn nur wenige Geldgeber wollten mit dem brisanten Streifen rund um den Whistleblower Edward Snowden in Verbindung gebracht werden.

Gegenüber dem „Focus“ erzählte der Filmemacher: „Kein Hollywood-Studio wollte das Thema anrühren, also da gab es schon eine Art Einschüchterung, Selbstzensur und Angst vor den Regierungsbehörden. Es war eine Schande. Sogar etliche deutsche Sponsoren haben zurückgezogen, wollten nicht, dass man ihre Produkte in dem Film sieht.“ Realisiert wurde der Film schließlich in den Münchner Bavaria-Studios. Der 69-Jährige ist dafür sehr dankbar und sagte: „Ohne die deutsche und speziell bayerische Förderung hätten wir den Film nicht machen können.“

Oliver Stones Thriller-Drama „Snowden“ kommt übrigens am 22. September in die deutschsprachigen Kinos.

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