Andreas Bourani versteckt sich nicht hinter englischen Texten

Andreas BouraniAndreas Bourani findet, dass Musik mit deutschen Texten mutiger und ehrlicher klingt.

Im Gespräch mit „t-online.de“ erklärte der Musiker: „Ich höre gerne Musik mit deutschen Texten. Es ist immer spannend, wie jemand die deutsche Sprache mit Musik in Einklang bringt. Im Deutschen kann man sich nicht so hinter den Tönen verstecken. Manchen gelingt es, auf Englisch gut zu klingen, obwohl sie den Text gar nicht verstanden haben. Das geht auf Deutsch wesentlich schlechter, weil das Publikum anders hinhört.“ Dann fügte Bourani hinzu: „Wenn ich nicht den Anspruch hätte, das Bestmögliche aus meiner Musik zu machen, könnte ich es ja auch gleich sein lassen. Vorbilder habe ich natürlich trotzdem: Udo Lindenberg, Nena oder Herbert Grönemeyer zum Beispiel. Viel gelernt habe ich auch von den klassischen Liedermachern wie Hannes Wader, Konstantin Wecker und so weiter. In den 1980ern fand ich auch Milva sehr spannend.“

Andreas Bourani sitzt in diesem Jahr übrigens zum zweiten Mal in der Jury von „The Voice of Germany“. Außerdem sind auch Michi Beck und Smudo von den „Fantastischen Vier“, Samu Haber und Yvonne Catterfeld dabei.

Foto: (c) Dan Schneider / Universal Music