Jack Osbourne und das frustrierende Selbstmitleid

Jack Osbourne - Broadcast Television Journalists Association's 3rd Annual Critics' Choice Television AwardsJack Osbourne bemitleidet sich oftmals selbst, weil er an Multipler Sklerose erkrankt ist. Doch meist ist eher seine innere Einstellung das Problem als die körperliche Erkrankung. Das erklärte der Sohn von „Black Sabbath“-Rocker Ozzy im Gespräch mit CNN.

Wörtlich meinte der 30-Jährige: „Menschen, die an Multipler Sklerose leiden, verfallen oft auch in Depressionen. Ich nehme keine Medikamente dagegen, aber ich habe immer wieder solche Phasen.“ Dann fügte Osbourne hinzu: „Ich bin frustriert, wenn ich beginne darüber nachzudenken und weiß dann nicht mehr, wie ich alles bewältigen soll. Ich bin regelrecht genervt, wenn ich morgens aufwache und feststelle, dass irgendetwas nicht funktioniert – dass ich zum Beispiel nicht richtig greifen kann oder mein Augenlicht schlechter geworden ist.“ Doch seine Frau Lisa Stelly lässt ihren Mann nicht in Selbstmitleid versinken. Er erzählte: „Wenn ich am Boden bin, sagt sie: ‚Raff dich auf!‘ Ich tendiere immer wieder dazu, alles als schlechter anzusehen, als es in Wirklichkeit ist.“

2012 war ein Schicksalsjahr für Jack Osbourne. Er heiratete Lisa Stelly und wurde erstmals Vater, aber auch in diesem Jahr wurde bei ihm Multiple Sklerose festgestellt. Der inzwischen zweifache Papa setzt sich dafür ein, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für seine Krankheit zu schärfen.

Foto: (c) Andrew Evans / PR Photos

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