Mark Rylance: Was er in seiner Karriere bereut

Mark Rylance - 69th Annual Cannes Film FestivalMark Rylance bereut einen Film in seiner Karriere – und zwar “Intimacy”. Für seine Teilnahme in dem Erotikdrama aus dem Jahr 2001, das auf den gleichnamigen Roman von Hanif Kureishi beruht, hat der Schauspieler nämlich viel Kritik einstecken müssen.

Dem “Guardian” sagte Mark Rylance dazu: “Ich war überzeugt, dass es eine lebhafte Geschichte über Schwierigkeiten in einer Großstadt wie London ist, denen Menschen in Bezug auf Intimität gegenüberstehen. Hanif Kureishis Schreibstil hätte nicht intimer und gewagter sein können. Aber ich fand das Drehen des Films und die anschließenden öffentlichen und persönlichen Angriffe sehr, sehr schmerzhaft. Ich wünschte, ich hätte es nicht gemacht.”

“Intimacy” gewann übrigens bei der Berlinale 2001 den goldenen Bär für den besten Film und den blauen Engel für den besten europäischen Film.

Foto: (c) Laurent Koffel / PR Photos