Priscilla Presley und die unkonventionelle Liebe zu Elvis Presley

Priscilla Presley Attends "Elvis at The O2: The Exhibition of His Life" in London on November 3, 2015Wenn Priscilla Presley an ihre Jugend in Deutschland denkt, geht ihr Elvis Presley nicht mehr aus dem Kopf. Wie die „Frankfurter Neue Presse“ berichtet, wurde die einstige Gattin des King gefragt, was ihre schönste Erinnerung an Deutschland ist, wo ihr Stiefvater einst mit der US-Armee stationiert war.

Dazu sagte die 71-Jährige: „Natürlich Elvis. Ich erinnere mich noch genau, wie er mich ansprach, auf einer Party in seinem Haus. Später die vielen Fahrten von Wiesbaden nach Bad Nauheim, meine Sehnsucht nach ihm und die große Freude, wenn ich ihn sehen konnte.“ Als Priscilla ihren späteren und zehn Jahre älteren Ehemann traf, war sie gerade einmal 14. Presley erklärte: „Es war unkonventionell. Absolut unkonventionell. Ich war ein behütetes Kind, das auf eine katholische Mädchenschule ging, meine Kindheit verlief sehr behütet. Plötzlich geriet ich mitten in das Leben des Rock ’n‘ Roll, in dem es keine richtigen Regeln gab, und das das komplette Gegenteil von allem war, was ich kannte. Das war schon auch eine Herausforderung. (…) [Aber] ich bereue nichts, ich würde nichts an meinem Leben ändern wollen. Ich wäre heute nicht der Mensch, der ich bin, wenn ich mich damals nicht getraut hätte, bedingungslos zu Elvis zu stehen.“

Priscilla Presley und Elvis Presley waren übrigens von 1967 bis 1973 verheiratet. Er starb am 13. August 1976 im Alter von 42 Jahren.

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