„Nickelback“: Polizei entschuldigt sich

Chad Kroeger - Nickelback Performs Live In Concert - Joe Louis ArenaDie Polizei der kanadischen Kleinstadt Kensington hat sich bei „Nickelback“ entschuldigt. Vor einigen Tagen hatte sie auf ihrer „Facebook“-Seite nämlich verlauten lassen, dass Autofahrer, die betrunken am Steuer erwischt werden, auf der Fahrt zur Wache mit Songs von Chad Kroeger und seinen Jungs „gefoltert“ werden. Obwohl es sich hierbei natürlich um einen Scherz gehandelt hat, entschuldigte sich der verantwortliche Beamte jetzt bei „Nickelback“.

Auf „Facebook“ ist zu lesen: „Ich war mir sicher, dass eine so erfolgreiche Band es in Ordnung fände (…), da alles für eine gute Sache ist. Aber je erfolgreicher diese Sache wurde, um so weniger wurde die Aussage, ‚Don’t Drink and Drive‘ beachtet. Und die Tatsache, dass wir ‚Nickelback‘ lieben oder lieben zu hassen, trat in den Mittelpunkt. Ich entschuldige mich bei Chad, Ryan, Mike und Daniel. Nicht nur als Mitglieder von ‘Nickelback‘, sondern vielmehr auch als kanadische Mitbürger.“ Die Jungs scheinen übrigens nicht nachtragend zu sein, denn nach Aussage des Beamten denken „Nickelback“ darüber nach, wie sie die Kampagne „Don’t Drink and Drive“ unterstützen können.

Übrigens: Eine finnische Doktorandin hat den Grund gefunden, warum „Nickelback“ von vielen Rockfans nicht gemocht werden. Sie teilte mit: „‚Nickelback‘ sind zu viel von allem, um genug von irgendetwas zu sein. Sie erfüllen die Genre-Erwartungen zu sehr, was als bedeutungslose Nachahmung gesehen und (…) als kommerzielle Taktik ausgelegt wird und als Mangel an (…) aufrichtiger Identität.“

Foto: (c) Chris Schwegler / PR Photos