Deutscher Filmpreis 2017 findet heute statt

Heute Abend (28.04.) wird in Berlin der Deutschen Filmpreises 2017 vergeben. Mit insgesamt acht Nominierungen geht „Die Blumen von gestern“ von Chris Kraus als meistnominierter Film vor „Wild“ von Nicolette Krebitz mit sieben Nominierungen ins Rennen. Maren Ades Oscar-nominierter Publikumshit „Toni Erdmann“ steht mit insgesamt sechs Nominierungen „nur“ an dritter Stelle.

Der Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film geht in diesem Jahr an die renommierte Filmeditorin Monika Schindler. Über 100 Spiel-, Dokumentar- und Fernsehfilme gehen auf das Konto der Berliner Cutterin, die für ihre kreativen Leistungen schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Das ZDF überträgt die Verleihung der Lolas.

Hier die Liste der Nominierten für den Deutschen Filmpreis 2017:

BESTER SPIELFILM
„24 Wochen“
„Die Blumen von gestern“
„Toni Erdmann“
„Tschick“
„Wild“
„Willkommen bei den Hartmanns“

BESTER DOKUMENTARFILM
„Berlin Rebel High School“
“Cahier africain”
“No Land’s Song”

BESTER KINDERFILM
“Auf Augenhöhe”
„Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“

BESTE HAUPTDARSTELLERIN
Sandra Hüller, „Toni Erdmann“
Julia Jentsch, „24 Wochen“
Lilith Stangenberg, „Wild“

BESTER HAUPTDARSTELLER
Lars Eidinger, „Die Blumen von gestern“
Bruno Ganz, „In Zeiten des abnehmenden Lichts“
Peter Simonischek, „Toni Erdmann“

BESTE NEBENDARSTELLERIN
Fritzi Haberlandt, „Nebel im August“
Eva Löbau, „Einsamkeit und Sex und Mitleid“
Sigrid Marquardt, „Die Blumen von gestern“
Christiane Paul, „Die Welt der Wunderlichs“

BESTER NEBENDARSTELLER
Rainer Bock, „Einsamkeit und Sex und Mitleid“
Martin Feifel, „Die Welt der Wunderlichs“
Georg Friedrich, „Wild“

BESTES DREHBUCH
Maren Ade, „Toni Erdmann“
Carl Gerber, Anne Zohra Berrached, „24 Wochen“
Chris Kraus, „Die Blumen von gestern“
Lars Montag, Helmut Krausser, „Einsamkeit und Sex und Mitleid“

BESTE REGIE
Anne Zohra Berrached, „24 Wochen“
Chris Kraus, „Die Blumen von gestern“
Maren Ade, „Toni Erdmann“
Nicolette Krebitz, „Wild“
BESTE KAMERA/BILDGESTALTUNG
Rainer Klausmann, „Tschick“
Frank Lamm, „Paula“
Sonja Rom, „Die Blumen von gestern“
Reinhold Vorschneider, „Wild“

BESTER SCHNITT
Heike Parplies, „Toni Erdmann“
Andrew Bird, „Tschick“
Bettina Böhler, „Wild“

BESTES SZENENBILD
Silke Buhr, „Die Blumen von gestern“
Christoph Kanter, „Nebel im August“
Tim Pannen, „Paula“

BESTES KOSTÜMBILD
Gioia Raspé, „Die Blumen von gestern“
Chris Pidre / Florence Scholtes, „Marie Curie“
Frauke Firl, “Paula”

BESTES MASKENBILD
Kathi Kullack, „Das kalte Herz“
Waldemar Pokromski, „Marie Curie“
Astrid Weber / Hannah Fischleder, „Paula“

BESTE FILMMUSIK
Oli Biehler, „Das kalte Herz“
Bruno Coulais, „Marie Curie“
Johannes Repka, “Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“

BESTE TONGESTALTUNG
Lars Ginzel / Benjamin Hörbe / André Zacher, „Das kalte Herz“
Stefan Busch, / Michael Kranz / Peter Schmidt, „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“
Lars Ginzel / Kai Lüde / Kai Tebbel, „Tschick“
Rainer Heesch / Christoph Schilling / Martin Steyer, “Wild”