Heath Ledger vor seinem Tod „hoffnungslos traurig“

Angesichts der Veröffentlichung der neuen Doku „I Am Heath Ledger“ (Premiere am 23.04. auf dem Tribeca Film Festival) haben sich jetzt Freunde und Familie über die letzten Tage seines Lebens geäußert. Heath Ledgers Schwester Kate sagte dem US-Magazin „People“, dass er an einer hartnäckigen Halsentzündung litt und sie ihn wenige Stunden vor seinem Tod noch warnte, mehrere Medikamente gleichzeitig einzunehmen. Heath Ledger nahm zu der Zeit Schlafmittel, weil er wegen der Trennung von Michelle Williams nicht mehr zur Ruhe kam und ziemlich fertig war.

Fertig machte ihn auch, dass er seiner Tochter in der Zeit nicht der Vater sein konnte, der er gerne sein wollte. Es habe ihm das Herz gebrochen, dass er sie – wegen seiner Filmprojekte – längere Zeit nicht sehen oder treffen konnte. Sein Freund und Stimmtrainer Gerry Grennell sagte im „People“-Interview: „Er vermisste sein Mädchen, er vermisste seine Familie. Er war hoffnungslos traurig.“ Die Medikamente sollen aber nicht die gewünschte Wirkung gezeigt haben, berichtete Grennell. Er erzählte weiter: „[Heath] sagte: ‚Ich muss damit aufhören.'“

Doch Heath Ledger hörte nicht damit auf. Wenige Wochen nach dem Gespräch der beiden starb er (2008) im Alter von 28 Jahren an einer Überdosis. Der Joker-Darsteller aus „The Dark Knight“ wurde tot in seinem New Yorker Appartement aufgefunden.