„Sportfreunde Stiller“ schämen sich für manche ihrer Lieder

Die „Sportfreunde Stiller“ sind seit 21 Jahren im Musikbusiness.

Schlagzeuger Florian Weber gibt gegenüber „rp-online“ zu, dass es auch Songs gibt, für die er sich im Nachhinein schämt: „Es vergehen keine drei Monate nach Veröffentlichung eines Albums, bis man denkt: ‚Oh-oh… Da wollten wir wohl einfach zu schnell fertig werden.‘ Natürlich schüttelt man da im Nachhinein schonmal den Kopf. Oft gerade bei den Songs, bei denen man nackt durchs Studio gehüpft ist. Da war dann offensichtlich doch zu viel, äh… Orangensaft im Spiel. Aber auch das gehört doch zum Leben! Wer nichts ausprobiert, kann sich auch zuhause einschließen. Aber live spielen wir solche Songs dann eben nicht, deshalb fällt das zum Glück nicht so sehr ins Gewicht.“

Auf Konzerten sind die vor allem die älteren Songs der Band beliebt, so Florian Weber: „Definitiv. Es ist immer ein Kampf: Man will ja möglichst viele Lieder vom jeweils neuesten Album spielen. Aber ‚Wellenreiten‘, ‚Heimatlied‘, unser Erstling ‚Wunderbaren Jahren‘ und natürlich ‚Ein Kompliment‘ sind für unsere Fans echte Monumente. Als wir zwischenzeitlich ‚7 Tage, 7 Nächte‘ von der Setlist geschmissen hatten, haben wir selbst es sehr schnell vermisst. Aber auch das Neue wird ja zwangsläufig irgendwann mal zum Alten. Vielleicht sollten wir mal eine komplette Tour für Hardcore-Fans spielen, nur mit B-Seiten wie ‚Antigone‘ oder ‚Telemark‘.