Alfred Biolek hat keine Angst vor dem Tod

Alfred Biolek hat 2010 einen schweren Unfall gehabt. Damals ist er eine Wendeltreppe hinuntergestürzt und hat sich an Kopf und Schulter verletzt. Anschließend ist er sogar ins Koma gefallen.

Dem „Süddeutsche Zeitung Magazin“ verriet er jetzt, dass der Unfall sein Leben verändert hat und er auch unter Gedächtnisverlust litt: „Deswegen bin ich zurück nach Köln, wo immer noch viele Menschen leben, mit denen ich befreundet bin. Ich brauche eine Umgebung, die zu meinem neuen, kleineren Leben passt.“ Seine Freizeitgestaltung sieht heute auch anders aus, als früher. Abends schaltet Alfred Biolek den Fernseher an: „Ich habe 300 Programme, mir wird nicht langweilig.“ Auch mit dem Kochen ist es vorbei, verriet er dem „Süddeutsche Zeitung Magazin“: „Weil ich nicht mehr fit genug bin. Beim Kochen muss man viel denken und stehen, das ist mir zu anstrengend. Ich kann schon noch Kartoffeln oder Karotten schnippeln, aber für mehr reicht es nicht.“

Alfred Biolek sieht allerdings dem Tod entspannt entgegen. Er sagte, er freue sich „noch auf ein paar Jahre, aber irgendwann, so mit Ende achtzig oder Anfang neunzig, kann es von mir aus zu Ende gehen. Wenn mich jemand schlecht behandelt oder mir nicht die Wahrheit sagt, das finde ich unangenehm. Den Tod finde ich nicht unangenehm. Ich bin doch schon alt.“