Geoffrey Rush und der kreative Kopf von Johnny Depp

Geoffrey Rush und der kreative Kopf von Johnny Depp - Kino NewsGeoffrey Rush ist der Meinung, dass es einen Grund gibt, warum die “Fluch der Karibik”-Filme so erfolgreich sind – und der heißt Johnny Depp. Dieser hat nämlich eine originelle Herangehensweise an den Piratenstreifen.

Rush meinte zu „Collider“: „Depp hat einen sprunghaften, krummen, absurden, kreativen Kopf und er liebte die Idee, dass sie alle Rum tranken und immer in der Sonne waren. Er sagte: ‚Geoffrey, Alter, ihre Gehirne sind frittiert!‘ Und dann sprach er über die Rockstars der Sechziger und deren extravagante Kleidung. Er hatte diese Idee, die ich für sehr, sehr clever hielt, wobei er meinte: ‚Im Drehbuch bin ich manchmal auf dem Schiff und manchmal an Land und ich möchte einfach damit herumspielen, dass ich meine Seegang und meine Landgang nie auf die Reihe bekomme.‘ Und das gab ihm so viel Spielraum. Und, dass Barbossa nie einen Papagei, sondern einen Affen hatte, damit versuchten wir Archetypen statt Stereotypen zu finden.“

Achtung Spoiler: Geoffrey Rush hat seine Rolle als Barbossa an den Nagel gehängt. Sein Charakter stirbt in „Fluch der Karibik 5: Salazars Rache“.

Foto: (c) David Gabber / PR Photos

2 Kommentare

  1. Man sollte vielleicht die Story verstehen, in welcher Captain Jack am Anfang als vom Glück und schliesslich auch von seiner Crew verlassener Säufer dasteht und schliesslich seinen Kompass gegen Schnaps tauscht.
    Auch ein Johnny Depp muss sich ans Script halten. Erstaunlich dass er auch mit einem „frittierten“ Gehirn Charaktere hinkriegt. Wer glaubt, dass er wirklich seinen Text per Funk vorgesagt bekommt, weiss vom schauspielern nichts. Das hat auch Geoffrey Rush deutlich gesagt.

  2. Ob das nun so unbedingt kreativ ist, sei mal dahingestellt. Betrunken sein kennt Depp schließlich aus Erfahrung, und sein Hirn ist von Natur aus frittiert… Um Barbossa ist es wirklich schade, er war einer meiner Lieblingscharaktere. Aber er hatte immerhin den Anstand, beizeiten abzutreten. Bei Depp habe ich manchmal das Gefühl, der einzige, der den Piraten noch lustig findet, ist er selbst. Sparrow hat sich überlebt, es lässt sich der Figur kaum noch eine frische, überraschende Nuance hinzufügen. Er ist ausgereizt. Das zeigt auch der 5. Teil, der zwar tatsächlich witzige Momente hat, aber Captain Sparrow von einem listig-lustigen, frech-charmanten Lebenskünstler des 1. Teils in einen dauersaufenden, abgehalfterten, teils sogar hämischen Pausenclown im 5. verwandelt hat. Schade drum. Der 1. Teil ist und bleibt der beste. Witze werden eben nicht dadurch besser, dass man sie immer wieder aufwärmt…

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