Corinna Kirchhoff übers Theater

Corinna Kirchhoff wünscht sich mehr Aufschwung für das Theater.

Die Schauspielerin engagiert sich jetzt nämlich am Berliner Ensemble und dem Nachrichtenmagazin „Focus“ sagte sie dazu: „Das Theater ist oft schwach, hat nichts zu sagen. (…) Das Theater ist für mich die Kunst, die den Menschen in die Mitte stellt, performt durch den könnenden Künstler, nicht den authentischen Dilettanten.“ Ihre Hoffnung setzt Kirchoff jetzt in den neuen Intendanten Oliver Reese. Über ihn meinte sie: „Er ist integer, er ist klug, er ist den Schauspielern zugewandt.“ Als 59-Jährige verlangt sie deshalb bessere Rollen für ältere Bühnendarsteller, sie fügte hinzu: „Es ist ein Jammer, ein Skandal, dass es für die älter werdende oder alte Frau viel zu wenig gute Rollen gibt, im Gegensatz zu den Männern. Denken Sie an King Lear, sowas fehlt uns.“

Corinna Kirchhoff spielt übrigens im Berliner Ensemble in dem Stück „Nichts von mir“ mit. In dem Beziehungsdrama hat sie die Rolle der Arne Lygre inne.

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