Johannes B. Kerner mag keinen „Tatort“

Johannes B. Kerner ist seit mittlerweile 31 Jahren beim Fernsehen.

Was ihn als Kind im Fernsehen zum Lachen gebracht hat, das verriet er der „NOZ“: „Ich bin ein Otto-Kind, die Generation nach Heinz Erhardt und vor Mario Barth oder den ganzen anderen Comedians heute. Loriot habe ich damals noch nicht so richtig verstanden, und ich habe auch den Eindruck, dass der erst später im Leben diese ganz große Liebe des Publikums bekommen hat.“ Was er besonders toll fand, sagte er auch: „Große Shows. ‚Am laufenden Band‘, donnerstags ‚Dalli Dalli‘ und ‚Der große Preis‘, ‚Auf los geht’s los‘ mit Joachim Fuchsberger und natürlich auch die Anfänge von ‚Wetten, dass..?‘.“

Eine Sendung wollte er aber noch nie anschauen, dazu gehört der „Tatort“, wie er der „NOZ“ verriet: „Ich gehöre vermutlich zu den wenigen Deutschen, die noch nie einen ‚Tatort‘ komplett gesehen haben.“ Den Grund dafür verriet er auch: „Mein Leben ist aufregend genug, da brauche ich keine künstliche Anspannung. Deshalb gucke ich mir überhaupt keine Krimis an, auch nicht ‚Aktenzeichen XY‘. Wenn der Film anfängt und es heißt ‚Das ist Dorothee M., noch weiß sie nicht, dass dies ihr letzter Donnerstag ist…‘, bin ich schon raus. Da hab ich Schiss, ich brauche diese Anspannung nicht.“

Johannes B. Kerner selbst wird dem deutschen TV noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Er geht erst, wenn er als eine Bedrohung empfunden wird.