Patty Jenkins schießt gegen James Cameron zurück

Patty Jenkins - "Wonder Woman" Los Angeles PremierePatty Jenkins will sich die Kritik von James Cameron über ihren “Wonder Woman”-Film nicht gefallen lassen. Der Regisseur meinte nämlich, dass der Streifen einen Rückschritt für weibliche Charaktere bedeuten würde, da die Heldin objektiviert wurde.

Via „Twitter“ klärt Jenkins ihren Kollegen nun auf, was er dabei offenbar falsch verstanden hat. Sie schrieb: „James Camerons Unvermögen zu verstehen, worum es in ‚Wonder Woman‘ geht oder wofür der Film steht, ist für Frauen auf der ganzen Welt keine Überraschung, denn obwohl er ein großartiger Filmemacher ist, ist er keine Frau. Starke Frauen sind großartig. (…) Aber, wenn Frauen immer hart, taff und stark sein müssen und wir nicht frei sind, multidimensional zu sein oder eine Ikone einer Frau zu feiern, weil sie attraktiv und liebenswert ist, dann sind wir noch nicht sehr weit gekommen. Ich glaube, Frauen können und sollten alles sein, genauso wie es männliche Hauptcharaktere sein sollten. Es gibt kein richtig oder falsch bei einer mächtigen Frau.“

„Wonder Woman“ ist derzeit übrigens der kommerziell erfolgreichste Streifen des Jahres 2017.

Foto: (c) PR Photos

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