Pete Waterman über die engstirnige Musik von heute

Die heutige Musik ist komplett austauschbar – diese Meinung vertritt zumindest Pete Waterman. Und er muss es ja wissen, denn immerhin war der Musikproduzent in den Achtzigern und Neunzigern mit seiner Firma „Stocks Aitken Waterman“ für einige der größten Musiker verantwortlich wie Kylie Minogue, „Bananarama“, Rick Astley und Sinitta.

Der Zeitung „Metro“ sagte der 70-Jährige dazu: „Das Problem ist, dass die heute Musik zu austauschbar geworden ist. In den Achtzigern war das nicht der Fall, da war die Musik Teil deines Lebens. Der Markt hat sich unglaublich verengt. Die Musikdienste streamen nur das, was populär ist. Früher hatte man 40 oder 50 Platten in vielen Genres, heute erhalten diese Genres überhaupt keine Aufmerksamkeit mehr. Das ist einfach nicht möglich. Ich liebe die Zugänglichkeit der heutigen Musik, aber man muss nach Musik suchen. Und wenn man sich nur die Charts der Woche anschaut und das deine Musikausbildung ist, dann wird das eine ärmliche Ausbildung. Es richtet sich nur nach dem Geschmack von jemand anderen und ich möchte nicht, dass meine Musik der Geschmack von jemand anderem ist.“

Zudem glaubt Pete Waterman, dass sich vor allem britischen Künstler im Vergleich mit ihren US-amerikanischen Kollegen im Musikbusiness schwertun.