Ronnie Wood über seine schnelle Genesung und David Bowie

Ronnie Wood - Cornbury Music FestivalRonnie Wood verdankt seine schnelle Genesung nach seinem Lungenkrebs vor allem seiner positiven Einstellung.

Dem „Guardian“ sagte der „Rolling Stones“-Bassist dazu, dem bei der Operation ein Teil seiner Lunge entfernt wurde: „Ich bin auf jeden Fall mit einer positiven Einstellung hineingegangen. Ich dachte mir: ‚Ok, ich habe Krebs. Jetzt lasst ihn uns da rausholen.‘ Die Ärzte waren sehr überrascht, denn als ich entlassen wurde, war ich nächste Woche schon wieder im Studio. Normalerweise wird man nicht so schnell wieder gesund. Für mich hatte es viel mit einer Feier der Tatsache zu tun, dass ich noch am Leben war und dass er noch nicht gestreut hatte. Es lag da so viel Dankbarkeit in der Luft.“ Wood hatte mit seinem Krebs, im Gegensatz zu seinem Freund David Bowie, Glück und dessen ist er sich auch bewusst, denn er fügte hinzu: „Es hat mich besonders mitgenommen, da wir beide derselbe Jahrgang waren, Baujahr 1947. David und ich, wir haben uns nie oft gesehen, aber wenn, dann hatten wir viel gemeinsam. Was den Krebs betrifft, da hat er den kürzeren Strohhalm gezogen. (…) Seit er keine Konzerte und öffentliche Auftritte mehr gab, wusste ich, dass da etwas mit seiner Gesundheit vor sich geht. (…) Ich hatte Glück, ich habe beim Krebs den längeren Strohhalm gezogen.“

David Bowie starb übrigens am 10. Januar 2016, zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag, an Leberkrebs.

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