Das „Rolling Stone Magazine“ soll verkauft werden

Das „Rolling Stone“-Magazin – eine der Ikonen der internationalen Zeitschriftenbranche – soll verkauft werden.

Im „Rolling Stone“ geht es um Musik und Popkultur, also um eine Art „Gegenkultur“ zur Hochkultur. Doch der Gründer des Magazins, Jann S. Wenner, hat genug: Er will die Mehrheitsanteile am „Rolling Stone“ verkaufen. 49 Prozent gingen im vergangenen Jahr schon an eine Technikfirma mit Sitz in Singapur.

Wenner ist heute 71 und hatte das Magazin, das immer wieder mit seinen Titelseiten für Aufsehen sorgte, vor 50 Jahren in San Francisco gegründet. Er sagte der „New York Times“, er liebe seinen Job zwar. Aber die Branche habe sich sehr verändert. Die Medienlandschaft sei inzwischen so ambitioniert, dass man das nicht mehr allein stemmen könne.