Oliver Kalkofe über seine Rolle bei „Cars3“

Oliver KalkofeIm Pixar-Film „Cars 3“ leiht Oliver Kalkofe Rennstall-Besitzer Rusty seine Stimme. Zunehmend wird bei der Besetzung von Synchronrollen auf Prominente zurück gegriffen.

Im Interview mit „freiepresse.de“ sagte er dazu: „Diesen Trend gibt es schon länger. Im Moment ist es so, dass immer mal sogenannte Youtuber oder ähnliche Leute vors Mikrofon kommen. Und nicht jeder hat das nötige Talent, das zu tun. Aber auch das gab es schon immer. Ich erinnere mich an Filme, in denen Boris Becker, Verona Pooth oder Thomas Gottschalk wichtige Rollen gesprochen haben, was grauenhaft war und den Film zerstört hat. Inzwischen aber werden gar nicht mehr so viele Prominente besetzt. Es wird eher darauf geachtet, dass es wirklich passt.“

Im neuen Film droht der Held Lightning McQueen von der jungen Generation abgehängt zu werden. Kalkofe selbst kennt auch solche Ängste. Im Interview sagte er: „Ich glaube, jeder ab 15 kann sich schon in diese Geschichte hineinversetzen. In diesem Alter merkt man vielleicht zum ersten Mal, dass sich etwas verändert. Irgendwann ist man nicht mehr der Jüngste, der Kleinste, der Niedlichste. Später findet man einen Beruf, in dem man vielleicht sehr gut oder der Beste ist. Dann kommt jemand und macht es anders, besser und moderner. Diese Entwicklung begleitet alle Menschen ein Leben lang. Heute wohl noch schneller und radikaler als früher. Der Film zeigt einen schönen Ausweg. Man muss einfach immer das weitermachen, was man mit dem Herzen fühlt. Und so, wie es der Kopf und der Körper zu jedem Zeitpunkt zulassen. Man kann nicht bis zum Lebensende der Schnellste bleiben. Der Vergangenheit hinterherzulaufen, ist tödlich. Niemand kann damit glücklich werden. Der Film zeigt, dass es für alles seine Zeit gibt.“

Foto via BANG Showbiz