Ben Becker über seinen Film „Ich, Judas“

Ben BeckerBen Becker hat in der Rolle des Jesus-Verräters Judas in „Ich, Judas“ die Rolle seines Lebens gefunden.

Das Ein-Mann-Stück von Walter Jens kommt nur zum Reformationstag in die Kinos. Wie aktuell der Stoff heute ist, dazu sagte der Schauspieler gegenüber der „Bild“: „Das ist eine sehr globale Frage. Wir kriegen heutzutage jeden Müll vom Ende der Welt in unser Wohnzimmer gekippt und wissen nicht, wie wir damit umgehen und die Dinge einschätzen sollen. Man muss sich das mal vorstellen: Eine Frau mit Baby an der Brust macht sich bei minus zehn Grad auf den Weg über den Balkan und hofft, dass es ihr in Rostock besser gehen wird. Doch dort schmeißt ihr einer eine Benzinbombe ins Fenster und sagt: „Herzlich willkommen.“ Ich frage: Welche Schuld hat denn die Frau, dass sie hierher will? Das sind Fragen, mit denen ich zum Nachdenken anregen will.“

Der Film „Ich, Judas“ läuft übrigens nur am heutigen Reformationstag (31.01.) im Kino.

Foto: (c) Universal Music

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