Benno Fürmann träumt von schicksalhaften Begegnungen

Benno Fürmann zeigt sich immer bedacht und stilsicher. Das war aber nicht immer so.

Der 45-Jährige verriet im Interview mit „Myway“, dass er früher Totenkopf-Ohrringe, Adlergürtelschnallen und Kuhfell auf der Lederjacke getragen hat. In seiner Freizeit sitzt der Schauspieler besonders gerne in Cafés und träumt von schicksalhaften Begegnungen. Er sagte: „Als Jugendlicher las ich Stefan Zweigs ‚Die Welt von gestern‘ und malte mir aus, wie ich in einem stilvollen Wiener Caféhaus eine Melange trinke, übers Leben philosophiere, mit dem Füllfederhalter Notizen mache und von einer netten Frau gefragt werde: ‚Ist hier noch frei?‘. Viele Jahre später traf ich in einem Wiener Caféhaus den Regisseur von ‚Anatomie‘. Die Szenerie war exakt so. Bis auf die Frau, die nie kam. Aber das kann ja noch werden.“

Benno Fürmann hat übrigens eine 15-jährige Tochter. Um sie zu beeindrucken, reicht ein hübsches Kleid nicht mehr. Der Schauspieler sagte: „Jetzt geht es mehr um die schöne Zimmergestaltung. Auch eine weibliche Qualität. Man sieht einer Wohnung an, ob ein Typ allein darin lebt! Meine Tochter fragt gelegentlich, wann die Reinigungshilfe wieder kommt.“