Till Lindemann: „Therapie ist rausgeschmissenes Geld“

Rammstein - Echo 2011 - TeppichTherapien sind besonders im Showgeschäft Gang und Gäbe, doch Till Lindemann hält überhaupt nichts davon.

Im „Playboy“-Interview sagte der „Rammstein“-Frontmann: „Ich glaube ganz fest daran, dass man sich selber therapieren kann. Mit urtümlichen, archaischen Mitteln. Ich gehe raus in die Natur, an den See, und halte mit mir selber Zwiesprache. Ich finde am besten zu mir selbst, wenn ich mir ein Weinchen aufmache, jage und angle.“ Und weiter meinte er: „Ich persönlich glaube, das ist oft rausgeschmissenes Geld für Luxusprobleme. Ich habe noch niemanden erlebt, dem es dadurch bessergegangen ist.“ Vielmehr kann eine solche Therapie nach Lindemanns Meinung negative Folgen haben: „Da wird einer zum Egomanen oder Egozentriker. Weil ihm so ein Therapeut erzählt hat, er sei auch etwas Besonderes. Gerade wenn du in einer Gruppe bist wie in einer Band: Sobald da fünf Leute sagen, das ist Scheiße, was du da machst, und du willst als einzelner deine Meinung durchdrücken, dann verlässt du die Demokratie und den Kollektivgeist. Dann funktioniert es nicht mehr.“

„Rammstein“-Frontmann Till Lindemann hat übrigens vor kurzem (05.10.) gemeinsam mit Joey Kelly den Bildband „Yukon – Mein gehasster Freund“ herausgebracht.

Foto via BANG Showbiz

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