Willem Dafoe: Horror-Film vs. Heldenstreifen

Willem Dafoe - 69th Annual Cannes Film FestivalHorrorfilm-Regisseure können nicht nur Schrecken und Grauen verbreiten, sondern sind auch besonders dafür geeignet Heldenfilme zu drehen – diese Ansicht vertritt zumindest Willem Dafoe. Und er muss es ja wissen, denn immerhin stand er im „Spiderman“-Streifen von 2002 als Green Goblin vor der Kamera und ist jetzt bei „Aquaman“ von James Wan dabei. Wan selbst führte vorher bei den Horrorstreifen „Saw“ und „Conjuring – Die Heimsuchung“ Regie.

Dafoe meinte gegenüber „Collider“ dazu: „Wirklich witzige, erfindungsreiche Regisseure kommen aus dem Horror-Genre. (…) Bei diesen Filmemachern, besonders bei James Wan, weiß man, dass ein Regisseur da ist und das hat es für mich bei ‚Aquaman‘ sehr anziehend gemacht. Man sieht eine Disziplin in seinen Filmen. Er ist sehr präzise und ist sich den Tricks zum Geschichtenerzählen bewusst. (…) Das Horror-Genre ist eine gute Plattform, um solche Menschen mit einer guten Filmsprache zu formen.“

Um das zu überprüfen, muss man sich allerdings noch eine Weile gedulden, denn „Aquaman“ kommt erst im Dezember 2018 in den Kinos.

Foto: (c) Laurent Koffel / PR Photos