Fink über seine Musik

Der Sänger, Songwriter, DJ und Produzent Fink hat sein aktuelles Album “Resurgam” genannt, was so viel bedeutet wie: “Ich werde auferstehen”. Wie er seine Musik jemandem beschreiben würde, der noch nie von Fink gehört hat, das erklärte er im Interview mit “kreiszeitung.de”.

Er sagte: “Mmmm – ich denke, ich würde sie als Singer-Songwriter-Sound beschreiben, der sich in einen Band-Sound verwandelt hat. Live und auf Platte ist die Musik ziemlich unterschiedlich. Wir geben uns Mühe und verändern unseren Sound, während wir durch unsere musikalischen Leben reisen. Und wir werden von dieser Reise beeinflusst wie jeder andere auch. Live versuchen wir, die Sounds und Reisen unserer Songs so weit wie möglich auszureizen. Die Musik ist folkig, sie ist rockig, ein bisschen Prog-mäßig, glaube ich – alles mögliche.”

Der Musiker lebt übrigens sein einigen Jahren in Berlin. Was er dort am meisten vermisst, das verriet er auch im Interview: “Ehrlich gesagt, vermisse ich nicht viel. Ich liebe Europa und wofür es steht. Was ich vermisse, hat hauptsächlich mit Essen zu tun – „Shreddies“, „Weetabix”, „Marmite” (Knusperwaffeln, in Milch oder Wasser eingeweichte Vollkorn-Weizen-Kekse, vegetarische Würzpaste, d. Red.) und das selbstgebackene Brot meiner Mutter. Nun, da ich im Grunde Veganer bin, ist ein Großteil meiner Ernährung ohnehin ein Abenteuer, wenn ich zu Hause bin. Was ich vermisse, ist, jeden verstehen zu können. Wobei – neulich auf einer Tour durchs Vereinigte Königreich kam mir die Fähigkeit, jedes Gespräch zu verstehen, auch ein wenig überwältigend vor. Ich habe mich wohl ein bisschen ausgeklinkt in den zurückliegenden Jahren in Berlin.”