Kevin-Prince Boateng und der Rassismus

Kevin-Prince Boateng kämpft schon seit vielen Jahren gegen Rassismus. Am 03. Januar 2013 hatte er den Platz nach wenigen Minuten wegen rassistischer Bemerkungen durch die Zuschauer verlassen. Auch heute noch wird er fast täglich mit Rassismus konfrontiert.

Im Interview mit „jetzt.de“ sagte er: „Ich werde nicht angefeindet, aber die Leute wechseln zum Beispiel die Straßenseite. Es kann auch passieren, dass ich mit dem Auto an der Ampel stehe und aus dem Wagen nebenan schaut mich ein Pärchen an und schüttelt den Kopf. Da weiß ich, was die denken:‘ Wie kann ein Schwarzer in so einem Auto sitzen? Das ist doch bestimmt ein Drogendealer.‘ Ich war mal im Supermarkt und stand neben einer Frau, die nicht an den Reis oben im Regal gekommen ist. Also habe ich ihr eine Packung runter gehoben und sie ihr gegeben. Sie hat sie genommen, zurück ins Regal gestellt und einen Angestellten geholt, der ihr eine neue Packung geben sollte. Wie fühlt man sich da wohl?“

Der Fußballprofi fordert konsequenteres Handeln von Verbänden und Vereinen, wie er außerdem sagte: „Man hängt in jede Ecke vom Stadion eine Kamera mit Mikrofon. Damit kannst du jeden kontrollieren. Auf dem Fußballplatz kann man ja auch alles kontrollieren. (…) Es kostet halt Geld. Aber es hätte etwas Positives für die Sicherheit eines jeden Stadions. Wir haben doch auch die Gefahr durch Terrorismus, wir wollen keine Pyrotechnik mehr im Stadion: Mit einer Kamera könnte man das überwachen.“

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